Das optimale Instagram Profil

Dein Profil auf Instagram ist dein digitales Aushängeschild der Social Media Plattform. Wir zeigen dir, worauf es hier wirklich ankommt.
Moin aus dem Bremer Norden. Hier schreibt Eike. Die Faszination für das digitale Zeitalter ist das, was mich jeden Tag aufs Neue inspiriert, motiviert und antreibt.
21. Februar 2020

Dein Instagram Business Account – so erstellst du das optimale Profil

Dein Profil ist der erste Anlaufpunkt für Interessenten und neue Abonnenten. Dort bekommen sie einen Eindruck von dir, deiner Arbeit und deiner Brand. Mit deinem Profil und deiner Bio hast du also die einmalige Chance, potentielle Kunden von dir zu überzeugen. In diesem Artikel zeigen wir dir, worauf du dabei achten solltest – Schritt für Schritt.

Name und Benutzername

Dein Benutzername ist der Name, der nach dem @ folgt. In unserem Fall also: @717media.de. Du kannst deinen Benutzernamen völlig frei wählen. Häufig genutzte und sinnvolle Optionen sind:

  • der Name deines Unternehmens, z. B. Foto_Meyer
  • dein richtiger Name (z. B. bei Einzelunternehmern)
  • dein richtiger Name in Kombination mit deinem Unternehmen (z. B. Jens_Meyer_Fotos)
  • dein Künstlername

Unser Tipp:

Schau mal, ob du ein Keyword in deinem Benutzernamen unterbringen kannst (z. B. Webdesign, Malermeister, Fotograf etc.). So wirst du in mehr Suchen gefunden und steigerst deine Reichweite.

Dein Name wiederum ist der Bereich, der unterhalb deines Fotos und oberhalb deiner Profilbeschreibung steht. Bei uns findest du dort “WEBDESIGN 🚀 SOCIAL MEDIA 🧘🏻‍♂️”. Auch für deinen Namen stehen dir einige Möglichkeiten zur Auswahl. Hast du im Benutzernamen bereits deinen richtigen Namen, kannst du hier dein Angebot spezifizieren (z. B. wie bei uns Webdesign & Social Media). Das funktioniert andersrum genauso. Ist dein Benutzername dein Unternehmensname, bring hier die persönliche Note ein.

Das kann dann beispielsweise so aussehen:

Benutzername: 717media
Name: Eike | Instagram Coach

Auch wenn du mit deinem Unternehmen im Vordergrund stehen möchtest, Social Media funktioniert vor allem über die persönliche Note. Wenn du kannst, lass deine Interessenten und Abonnenten also gleich ganz oben in deinem Profil deinen Namen wissen. Menschen möchten Menschen folgen, nicht unbedingt Unternehmen.

Profilbild und Logo

Unterschätze niemals die Macht des Bildes! Visuelle Eindrücke zählen auf Instagram mindestens genauso viel wie gelesene. Auch für dein Profilbild gibt es ein paar Regeln und Empfehlungen, die du beachten solltest. Gleich vorneweg: Profilbilder auf Instagram sind immer rund.

1. Du bist dein Profilbild

Bist du Solopreneur oder stehst als Personal Brand vor deinem Unternehmen, kann es sinnvoll sein, dich selbst als Profilbild zu wählen und nicht das Firmenlogo. Auch hier gilt wieder: Menschen folgen Menschen und ein persönliches Profilbild macht dich nahbar und greifbar.

2. Dein Logo

Handelt es sich ausschließlich um einen Unternehmensaccount ohne Personal Brand im Vordergrund, ist es sinnvoll ein reduziertes Logo, z.B. die Bildmarke als Profilbild zu wählen. Eher ungünstig ist es, ein Bild des Standorts aus der Vogelperspektive oder die Frontansicht des Büros zu zeigen, denn….

3. Sei erkennbar!

Egal ob du ein Logo oder ein Foto von dir wählst, achte darauf, dass du bzw. das Logo erkennbar bist! Dieses Icon wird auch als Story Icon im Startfeed angezeigt. Erkennt man dich dort nicht, wird niemand deine Stories anklicken. Nutzt du das Logo, weiche auf eine reduzierte Bildmarke aus.

Unser Tipp:

Versuche, die Branding- und Unternehmensfarben in deinem Profilbild zu zeigen. Nutzt du dein Logo, ist dies vermutlich bereits der Fall. Nutzt du ein persönliches Bild, kannst du diese als Hintergrund einbringen oder als Kreis rund um dein Foto.

Kategorie

Die Kategorie kennzeichnet deinen Business Account. Hier werden dir eine Vielzahl von Kategorien bereits vorgeschlagen. Du kannst aber auch anhand von Suchbegriffen prüfen, ob es etwas passenderes gibt. Erfahrungsgemäß ist die Auswahl an Kategorien oft begrenzt. Es kann also sein, dass du ausweichen musst. Kannst du deinen Account keiner Kategorie zuordnen, hast du außerdem die Möglichkeit, diesen Bereich zu verbergen.

Biografie

Deine Biografie oder auch dein Steckbrief bietet dir 150 Zeichen Platz, in denen du die Interessenten sofort überzeugen kannst. Dabei solltest du bedenken, dass deine Bio in den meisten Fällen nahezu ausschließlich von neuen Abonnenten gelesen wird, die zum ersten Mal auf deinem Profil sind. Bestehende Abonnenten verirren sich hier eher selten und wenn doch, dann kennen sie dich und dein Unternehmen schon.

Möglichkeit 1: Wer steckt dahinter?

Du kannst die Biografie nutzen, um dich und / oder dein Unternehmen zu beschreiben. Sei hierbei so konkret wie möglich (150 Zeichen sind nicht viel) und versuche auch so individuell wie möglich zu schreiben. Das “Traditions- und Familienunternehmen aus Bayern” oder “Wir ziehen alle an einem Strang” juckt heute niemanden mehr. Was macht dich aus? Was macht dich einzigartig? Genau das muss in deine Bio.

Möglichkeit 2: Was kann man erwarten?

Versetz dich in die Kundensicht – wenn neue Abonnenten auf dein Profil kommen, was wollen sie? Na klar, sie wollen wissen, was sie bei dir erwarten können und warum sie dir folgen sollen. Dass du auch ein Angebot hast, dass du Produkte oder Dienstleistungen verkaufst, das kommt erst später. Deshalb folgt dir initial niemand. Sag deinen Interessenten daher klipp und klar, welche Inhalte sie bei dir auf deinem Feed erwarten können.

Möglichkeit 3: Angebote und Aktionen

Hast du gerade ein cooles Event anzukündigen? Bist du vielleicht Speaker auf einer Konferenz? Dann kannst du deine Bio auch dazu nutzen, hierauf aufmerksam zu machen. Das widerspricht sich vielleicht auf den ersten Blick mit Möglichkeit 2, aber eigentlich auch nicht. Deine Bio ist nicht statisch, du kannst sie jederzeit verändern. Dieses Event stellt vermutlich die Ausnahme dar und braucht eventuell die volle Aufmerksamkeit. Nutze diese Phase und schreib es direkt auf die Pole Position in der Biografie.

Diese Ausnahmen kannst du z. B. in die Bio packen:

  • deine neue Podcastfolge / dein neuer Blogartikel
  • das nächste spannende Event, auf dem du zu treffen bist
  • bei lokalen Unternehmen: Schließzeiten über Feiertage (Abonnenten werden es dir danken, wenn sie dafür nicht ewig im Netz suchen müssen)
  • als Fotograf auf Reise könntest du auf dein nächstes Ziel hinweisen und dort Shootings anbieten
  • hast du eine absolute einmalige Aktion? Schreib sie in die Bio
Möglichkeit 4: Mehrwert / Call-to-Action (CTA)

Du kannst innerhalb der Bio auch einen Link setzen (der Punkt kommt gleich anschließend). Hast du einen kostenlosen Mehrwert zu bieten, z.B. in Form eines eBooks, Freebies oder sonstiger Art, solltest du diesen Link unbedingt in der Bio hinterlegen und darauf verweisen. Verwende auch einen aussagekräftigen CTA, der deinen Interessenten klar sagt, was sie tun sollen.

Unser Tipp zur Bio:

Auch wenn du nur 150 Zeichen hast, solltest du diese sinnvoll strukturieren. Nutze Emojis und Absätze, um deinen Steckbrief so übersichtlich wie möglich zu gestalten.

Link

Instagram ist geizig, was Links betrifft. Die einzige Möglichkeit für dich, in deinem Profil einen Link zu integrieren, ist in der Bio und auch hier kannst du lediglich einen einzigen setzen. Überleg dir also genau, worauf du verweisen möchtest. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, diesen Platz zu nutzen:

Möglichkeit 1: Deine Webseite / Onlineshop

Möchtest du Abonnenten direkt und ohne Umweg auf deine Webseite oder in deinen Online Shop schicken, solltest du diesen auch direkt hier platzieren. Gerade bei Online Shops springen sicherlich einige Kunden ab, wenn sie sich kompliziert durchklicken müssen, bis sie endlich am Ziel sind.

Möglichkeit 2: Linkbaum

Ein Linkbaum oder auch Linktree ist eine Landingpage, auf der du weitere Links platzieren kannst. So umgehst du die Beschränkung von Instagram und kannst beispielsweise auf deine Webseite, deinen Blog, dein Impressum, dein Freebie oder Newsletter oder weitere wichtige Seiten hinweisen.

Unser Tipp zum Link:

Erstelle unbedingt auf der eigenen Webseite eine Landingpage für diese Links und nutze keine Drittanbieter. Du möchtest doch den Traffic auf deiner eigenen Seite generieren und nicht bei anderen oder? Außerdem verstecken sich bei den meisten Anbietern Probleme, die nicht DSGVO-konform sind.

Möglichkeit 3: Variiere deine Links

Gerade bei Sonderangeboten wie Events, die auf einen gewissen Zeitraum beschränkt sind, macht es Sinn, hier den direkten Link zu setzen. Möchtest du beispielsweise eine Umfrage oder ein Crowdfunding starten und möglichst viele Teilnehmer erreichen, leite sie nicht umständlich über diverse Unterpages. In dieser Zeit sollte der wichtige Link auch so präsent wie möglich stehen. Denk dabei auch an den CTA in der Steckbriefbeschreibung, damit die Interessenten auch wissen, wo sie hinkommen.

Mit diesen Tipps kannst du bestens vorbereitet mit deinem Business Profil auf Instagram durchstarten!

Übrigens: Wir von 717media sind spezialisiert auf Instagram, Facebook, Pinterest und Twitter und helfen beim Aufbau der Kanäle, analysieren die bestehenden Kanäle, betreuen die Profile oder zeigen dir, wie es geht. Steigere deine Bekanntheit und Reichweite mit gutem Social Media Marketing!

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